Mein AntriebKarin Fontaine

… einen Beitrag leisten, dass diese Erde ein freundlicher Ort ist …

… große Neugier auf alles, was wir noch nicht kennen …

…Vertrauen auf ‚wohlwollende Kräfte‘, auch wenn ich keiner
Glaubensrichtung angehöre …


Mein Beitrag

Menschen und Unternehmen bei ihrer Entwicklung als facilitator und Impulsspenderin zu unterstützen, ist eine Aufgabe, die mich auch selbst bereichert.

Meine respektvolle Neugier auf Menschen, ihre Reaktionen und Interaktionen zieht sich wie ein roter Faden durch meine vielfältigen Ausbildungen und Tätigkeiten. Ich freue mich, immer wieder neue Menschen als KundInnen, KlientInnen, TeilnehmerInnen oder KollegInnen kennenzulernen und mit ihnen über unterschiedliche Zeiträume zu lernen, zu arbeiten und daran gemeinsam zu wachsen.


Die Geburtsstunde von IKOM

Im Herbst 1987 habe ich eine vordergründig sehr interessante Stelle gekündigt, bei der ich international arbeiten konnte, für anspruchsvolle Projekte zuständig war, mit einflussreichen Menschen zu tun hatte und ein ambitioniertes Team führen konnte. Allerdings unterschieden sich meine Vorstellungen, wie die Firma strategisch und operativ zu führen sei, so grundlegend von den Werten, Überzeugungen und dem tatsächlichen Handeln meiner Chefs, dass mein Bleiben nicht von Dauer sein konnte.

So saß ich dann im Oktober auf Elba und plante mein neues Berufsleben. Anfangs war ich recht ratlos. Ich wusste lediglich, dass ich etwas finden wollte, das mit Menschen zu tun hat; ein Thema, das mich dauerhaft interessieren kann und gleichzeitig immer wieder Neues bietet. Es sollte für mich Sinn machen und mir Raum geben, meinen Werten, Neigungen und Talenten entsprechend zu leben.

Eines Nachts hatte ich einen Traum. Ich saß auf einem sandigen, sonnigen Platz, als ich plötzlich von einem Tiger bedroht wurde. Ich hatte furchtbare Angst und griff mir den nächsten auf dem Boden liegenden Ast, um den Tiger abzuwehren. Es kam zu einem Gerangel, aber natürlich war der Tiger viel stärker als ich. Ich war körperlich hoffnungslos unterlegen. Als ich das erkannte, verließ mich auf einmal die Angst, und ich wurde ganz ruhig. Ich begann, mit dem Tiger zu sprechen und sagte ihm als Erstes, wie schön er sei. Ich legte den Stock weg und zeigte ihm meine offenen Hände. Während dessen sprach ich ununterbrochen in freundlichem Ton. Der Tiger entspannte sich zunehmend, und ich wurde immer mutiger. Ich näherte mich ihm, streichelte ihn und irgendwann saß ich auf seinem Rücken. Der Tiger ließ mich reiten! Nach einer Weile waren wir beide müde und schliefen ein: entspannt, voller Vertrauen und eng beieinander liegend. Der Tiger war von einer Bedrohung zu meinem Beschützer geworden.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich mein Berufs- und Lebensthema gefunden:
Tiger reiten!
Und das mache ich mit großer Freude und Dankbarkeit bis heute.

Am 01.01.1988 habe ich IKOM-Institut für angewandte Kommunikation gegründet.


Mein Hintergrund

Ganz klassisch: Mein Lebenslauf:

1957geboren als Tochter von zwei sehr engagierten Ärzten
1982Magister Artium (M.A.) in Soziologie, Politischer Wissenschaft, Ethnologie an der Universität Bonn
1988Gründung von IKOM – Institut für angewandte Kommunikation

 

Aus- und Fortbildung:

1992 – 1995NLP-Ausbildung, Abschluss als Lehrtrainerin, DVNLP
2004 – 2010KTQ® - Trainingspartnerin
Seit 2004Autorisierte Trainerin für das persolog-Persönlichkeitsmodell®
(früher: DISG®-Trainer)
2006 – 2007Advanced Energy Psychology, Trainerlevel I (Fred Gallo)
2012 – 2013PER-K®, Psych-K®, Advanced Level

Zahlreiche Fortbildungen zu ‘Systemischen Aufstellungen’, ‘Kurzzeittherapeutischen Interventionen’, ‚Impact Techniques‘, ‚Sprech- und Stimmtechnik‘, ‚Qualitätsmanagement‘ (ISO 9001 und KTQ®).
 

(Frei)berufliche Tätigkeiten:

1975 / 1982-1983Journalistin für den Oberbergischen Anzeiger, Kölner Stadt Anzeiger, die taz, die Europäische Zeitung
1978 – 1982Tutorin am Institut für Soziologie der Universität Bonn (Empirische Sozialforschung) und am Institut für Politische Wissenschaften der Universität Bonn (Politische Theorie)
1981 – 1989Dozentin am Europahaus Marienberg: Leitung und Fachreferentin von zahlreichen Seminaren zu innerdeutschen und europapolitischen Themen, Co-Leitung von internationalen Seminaren im Auftrag des Europarates (Europäische Preisträger, Projekt deutsch-französischer Krankenschwestern und Pflegern, deutsch-britischer Hochschulaustausch), Co-Leitung von Trainings für Offiziere der Bundeswehr zum Thema ‚Menschenführung‘
1982 – 1998Speaker im Presse- und Informationsdienst der Europäischen Kommission und zudem seit 1996 Mitglied der Groupe d’Euro: 16 Jahre Speaker zum Themenkomplex Europäische Integration, u.a. Wirtschaftspolitik, Einführung des Euro, Institutionen, Integration, Gleichstellung;
ca. 40 Fachvorträge pro Jahr vor Führungskräften, Parteien, Unternehmensverbänden, Gewerkschaften und weiteren gesellschaftlichen Institutionen
1983 - 1984Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Politik,
Projekt: Bildungs- und Kulturpolitik in Europa
1986Projektleitung einer geplanten Überlandexpedition von Deutschland nach China via Iran und Pakistan in Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG
1987Assistentin der Geschäftsleitung und Leiterin PR der Firma Olympia Reisen, Pressesprecherin des Russischen Hauses, Köln
1988 – 1992Organisation und teilweise Begleitung von Reisen nach Russland, Mittelasien, Osteuropa und China
1988Gründung von IKOM – Institut für angewandte Kommunikation

Was für meine Entwicklung noch bedeutsam ist

Ohne Wettkampfambitionen bin ich viele Jahre im Kajakeiner Wildwasser gefahren bis zur höchsten Leistungsstufe z.B. auf der Loisach und auf der Olympiastrecke am Lech. Ich habe es bewältigt, obgleich ich mich manchmal aus Angst vor besonders anspruchsvollen Stellen mit meinem Boot so verdreht habe, dass ich diese rückwärtsfahren musste, was es nochmals erheblich schwerer machte.

Gelernt habe ich daraus: Sich anzustrengen und die eigenen Grenzen auszuloten, lohnt sich!

  • Irgendwann wird leicht, was vorher schwer erschien!
  • Ich bin bis heute stolz auf meine Leistung!


Als junges Mädchen wollte ich selbstverständlich Ärztin werden wie meine Eltern es mir mit großem Engagement vorlebten. Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden, bei dem ich vieles aus meinem familiären Vorbild fortsetze: Persönliche Integrität, fachliche Kompetenz, permanente Fortbildung, die Freude am Helfen und Unterstützen. Seit 2002 arbeite ich u.a. als Trainerin und Coach für Führungskräfte und ÄrztInnen von Krankenhäusern und sehe mich jetzt auch dort mit meinen Kompetenzen zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Gelernt habe ich daraus: Prägungen und Delegationen haben eine große Kraft!

  • Ich kann die Intention meiner Vorfahren auf vielfältige Art positiv nutzen!
  • Ich habe die freie Wahl und darf dabei auf Erfahrungen zurückgreifen!


In meinem persönlichen Umfeld erlebe ich seit vielen Jahren schwere und chronische Krankheiten, die mich auch als Angehörige unmittelbar betreffen. Krankenhäuser kenne ich daher in allen Facetten, nicht nur als Spross einer traditionsbewussten Arztfamilie und als Trainerin, sondern auch durch nicht immer freiwillig teilnehmende Beobachtung und als Betroffene.

Wer da gut herauskommt, kann nicht nur über Krankenhäuser etwas sagen, sondern auch über Stressbewältigung und Resilienz.

Gelernt habe ich daraus: Was auch immer geschieht, in einem universellen Sinn ist alles gut!

  • Sei wach, aktiv und kämpfe um das, was geht! Akzeptiere auch Grenzen!
  • Habe Vertrauen! Alles ist gut!